Georges Brassens
(1921-1981)
Brassens in Deutsch(land)
Georges Brassens (1921-1981)

Der Schneee von einstens glänzt auf Erden
So weiß und schön,
Weil keine grob stampfenden Herden
Mehr drübergehn...
(Der Ewiggestrige)

"Wenn nicht vom Tod, wovon sonst wollen Sie sprechen? Es gibt nicht unendlich viele Themen. Alle Dichter haben vom Tod gesprochen. Warum sollten die Chansonniers es den Dichtern nicht gleich tun? Wenn man mir vorgehalten hat, ich rede zu viel vom Tod, so doch nur, weil ich auf der Bühne im Konzertsaal vom Tod rede, weil ich über das Radio komme..."
       => Georges Brassens über den Inhalt seiner Lieder

Georges Brassens war 1943/44 als Zwangsarbeiter in Deutschland. Er arbeitete in Basdorf, nördlich von Berlin, in den dortigen Flugzeugmotorenwerken. 60 Jahre später, im Jahre 2004, hat sich dort der Verein "Brassens in Basdorf e.V." gegründet. Und jedes Jahr findet seither im September ein => Brassens-Festival mit deutschen und französischen Interpreten und Gästen statt.
       => Brassens in Basdorf e.V.

Außerhalb Frankreichs ist der Einfluss von Brassens vermutlich größer als sein eigentlicher Bekanntheitsgrad. Er war Anstoß für Liedermacher wie Reinhard Mey, Walter Mossmann, Hannes Wader oder Kabarettisten wie Lothar von Versen. Schriftlich gibt es Übersetzungen von Martin Remané, Nino Erné, Peter Blaikner und Gisbert Haefs; gesungen von Sigi Becker, Peter Blaikner, Wolf Biermann, Dany, Franz-Josef Degenhardt, Klaus Grabenhorst, handstreych (Ulrich Kind und Reno Rebscher), Willi Junglas, Dieter Kaiser, Leobald Loewe, Ralf Tauchmann...
       => Brassens in der Wikipedia


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